
Ich arbeite an der Schnittstelle von Waldökologie, Nachhaltigkeitswissenschaft, Umweltpsychologie und kontemplativer Wissenschaft. Im Zentrum meiner Arbeit steht die Frage, wie Menschen ihre Beziehung zu natürlichen und sozialen Systemen gestalten und wie Wirklichkeit als bedeutsam und handlungsrelevant erscheint.
Ich entwickle einen epistemischen Rahmen sowie einen Waldwachstumssimulator zur Analyse von Walddynamiken unter Klimawandel. Das Projekt Wisdom Forests untersucht, wie ökologische Systeme Prozesse wie Veränderung und Interdependenz unmittelbar erfahrbar machen können. Ich lehre, entwickle Formate in Training und Coaching und arbeite in interdisziplinären Projekten an der Universität Freiburg. Übergreifend verstehe ich meine Arbeit als eine Form der Übersetzung zwischen wissenschaftlichen und erfahrungsbezogenen Perspektiven.
Weitere Informationen über mich sowie Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, Teilnahme an Kursen oder Coaching finden Sie hier oder über direkten Kontakt.
Das Wisdom-Forests-Projekt untersucht, wie Waldökosysteme Prozesse wie Veränderung und Interdependenz unmittelbar sichtbar machen können und wie dies menschliches Erleben und Engagement prägen kann. Weitere Informationen finden Sie hier.
Diese Forschung entwickelt einen epistemischen Rahmen für Nachhaltigkeit und untersucht, wie Wirklichkeit im Erleben als gegeben, bedeutsam und selbstbezogen erscheint. Sie analysiert, wie dieses „Für-real-Nehmen“ beeinflusst, was als möglich, relevant und handlungsleitend erlebt wird, und damit Verhalten und Engagement im Nachhaltigkeitskontext prägt. Aufbauend auf Psychologie, Nachhaltigkeitswissenschaft und kontemplativen Ansätzen wird epistemische Orientierung als möglicher tiefer Hebel für Nachhaltigkeitstransformationen verstanden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Diese Forschung konzentriert sich auf Waldökologie und die Auswirkungen des Klimawandels auf Walddynamiken. Sie umfasst die Entwicklung eines Waldwachstumssimulators, um langfristige Veränderungen in komplexen Waldsystemen zu analysieren und ökologische Reaktionen auf Umweltveränderungen besser zu verstehen. Die Ergebnisse dienen dazu, wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse im Hinblick auf nachhaltigere Zukünfte zu informieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Mit dem Studium oecologicum bietet das Zentrum für Schlüsselqualifikationen der Universität Freiburg ein zusätzliches Lehrangebot für Studierende an. Dafür habe ich mit Unterstützung einiger Gastbeitragenden eine Blockveranstaltung entwickelt, die mögliche Verbindungen zwischen Nachhaltigkeit und klassischer Umweltpsychologie mit dem aufstrebenden Bereich der kontemplativen Psychologie und Praxis ("Achtsamkeit") beleuchtet. Informationen gibt es hier.
MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) ist ein Programm zum schrittweisen erlernen der sogenannten Achtsamkeitsmeditation. Für viele Menschen ist es der erste Schritt, ihre Aufmerksamkeit erstmals im Leben nach innen zu richten und auf ihren Körper und Geist und ihre wirkliche Bedürfnisse zu horchen. Ein erster Schritt, wahrlich mit sich selbst SEIN zu können. Das hilft letztendlich auch konstruktiver mit Stress bzw. stressverursachenden Situationen umzugehen oder sie gar nicht mehr entstehen zu lassen. So bleibt mehr Raum für Gleichgewicht, Lebensfreude und Kreativität. Ich unterrichte MBSR Kurse auch als Grundlage für Offenheit und Rücksicht anderen Menschen und der Umwelt gegenüber. Mehr Infos gibt es hier.
Seit 2016 engagiere ich mich im Rahmen des MindEnvironment Projektes für den Austausch und Dialog zwischen Experten unter anderem in den Bereichen Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Buddhistischer Psychologie. Eine Liste mit Beiträgen gibt es hier.